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8. August 2016

 
 

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Zuco (Zucchero vom Südstern)

Den Zwergpinscher gibt es als Hunderasse mit einem definierten Standard bereits seit mehr als 100 Jahren. Zusammen mit seinen größeren Verwandten, den Deutschen Pinschern und dem noch größeren Dobermann zeichnet er sich durch eine große Wachsamkeit und Rudeltreue aus. Der Zwergpinscher wird in zwei Farben, einer schwarzen sowie einer braunen Fellzeichnung, gezüchtet. Die braunen Tiere werden im Volksmund auch als "Rehpinscher" bezeichnet. Im Gegensatz zu dem in Deutschland weniger bekannten Affenpinscher ist sein Fell kurz und liegt ohne Unterwolle glatt an. Die spitz zulaufenden Stehohren können manchmal geklappt sein und dürfen seit einigen Jahren, ebenso wie die meist gerade stehende Rute, nicht mehr kupiert werden.

Wir haben den Zwergpinscher für uns als perfekten Begleiter im Alltag entdeckt. Durch sein glattes, kurzes Fell ist er sehr pflegeleicht, und da die Rasse, entgegen anderer "Modehunde", nicht überzüchtet wurde, ist er ein robuster und gesunder Haushund, der sich gut in sein Rudel integriert und darüberhinaus sehr kinderlieb ist.
 
Zwergpinscher wurden ursprünglich als "Raubzeugvernichter" in Ställen sowie als Wachhunde eingesetzt, weshalb sie über eine niedrige Reizschwelle verfügen und Eindringlinge oder Bedrohungen schnell ihrem Halter melden. Sie sind jedoch keine notorischen Kläffer sondern reagieren auf Anweisungen ihrer Besitzer, wenn diese mit dem erforderlichen Nachdruck geäußert werden, sehr gut.
Da sie sehr intelligent sind müssen Zwergpinscher ausreichend beschäftigt werden, da sie sich ansonsten selber eine Beschäftigung (meist nicht im Sinne ihres Halters) suchen. Zwar benötigen sie nicht soviel Auslauf wie ein größerer Hund, dennoch sollte man mit ihnen einen täglichen Spaziergang einplanen und ihnen im Idealfall auch Auslauf in einem eigenen Garten ermöglichen. Da sie als Begleithund eng mit ihrem Rudel verbunden sind, neigen Zwergpinscher nicht zum "stromern" oder "stöbern", weshalb man sie nach einigem Training bei Spaziergängen unter Aufsicht gut frei laufen lassen kann.

Wichtig ist weiterhin, dass man einen Zwergpinscher liebevoll, aber konsequent erzieht. Vor allem im Welpenalter ist der Halter geneigt, dem treuherzigen Hundeblick alles durchgehen zu lassen. Der Zwergpinscher, intelligent wie er ist, merkt das schnell und nutzt es gnadenlos aus. Ehe man sich darüber im Klaren ist, kann man der "Haus- und Hofdiener" seines Hundes werden.
 
Aus diesem Grund haben wir darauf geachtet, dass - bei aller Liebe - stets ein Abstand zwischen Mensch und Hund besteht. Unsere Hunde kriegen nichts vom Tisch, noch kommen sie ins Bett. Und wenn wir ein Kommando geben, müssen sie folgen.

Zuco, mit vollem Namen "Zucchero vom Südstern", ist unser Rüde und war unser erster Zwergpinscher. Wir suchten damals nach einem Hund, der ein guter und vertrauenwürdiger Gefährte für unseren kleinen Sohn sein sollte.
 
Intelligent, wachsam, folgsam, gelehrig, relativ pflegeleicht und nicht überzüchtet - das waren die Kriterien und somit landeten wir fast zwangsläufig bei einem Zwergpinscher.
 
Zucchero wurde am 17. Februar 2007 in einen Wurf von sieben Welpen geboren. Im Alter von acht Wochen kam er zu uns, nachdem wir ihn zuvor mehrmals bei der Züchterin besucht hatten um schon von Anfang an einen engen Kontakt herzustellen.

Zuco war von Anfang an ein guter und gelehriger Spielkamerad. Für unseren Sohn würde er wirklich alles tun. Wann immer Richard zu Hause ist, legt sich Zuco nahe zu ihm und hat ein wachsames Auges auf seine Umgebung. Ihm entgeht nichts - egal ob es sich um einen Vogel im Garten oder um das Rascheln der Leckerli-Tüte handelt.
 
Nachdem Zuco mit den Grundkommandos "Sitz", "Platz", "Pfötchen" und "Männchen" schnell unterfordert war, hat sich Richard für ihn eine Art Hütchen-Spiel, bei denen er sich das unter einem der Becher versteckte Leckerli merken bzw. "erschnüffeln" muß, ausgedacht. Zuco liebt dieses Spiel und kann gar nicht genug (Leckerlies) davon kriegen.

Ein weiteres Hobby von Zuco ist das Rennen. Da er für seinen Rassestandard etwas "zu groß geraten" ist, verfügt er über sehr lange Beine. Dass er damit eine hohe Geschwindigkeit erreichen kann, hat er bei mehreren Hunderennen bewiesen, die unsere Züchterin veranstaltete.
 
Die Hunde mussten dabei, nach Größenklassen geordnet, unterschiedlich lange Strecken so schnell wie möglich zurücklegen. Dabei durfen die Herrchen vorauslaufen und ihre Hunde locken.
 
Viermal sind wir mit ihm "angetreten" - und jedes Mal gewann er für "seinen Jungen" einen Pokal für eine Platzierung auf dem Siegertreppchen. Und auch wenn die Rennveranstaltungen kein wirkliches Turnier, sondern eher eine spaßige Veranstaltung waren, ist Richard auf seinen "Champion" mächtig stolz. Denn Zuco hat uns, trotz Vorsprung, jedes Mal schon vor der Ziellinie eingeholt.

Weil er so stark in unser "Rudel" eingebunden ist, ist es sehr schwer für Zuco, wenn er einmal allein zu Hause bleiben muss. Er erträgt es zwar besser, seit seine Mutter Nixe bei uns eingezogen ist, aber dennoch werden wir bei unserer Rückkehr stets mit einem etwas vorwurfsvollen Blick empfangen: "Wo habt Ihr Euch ohne mich so lange herumgetrieben?!"
 
Aber das ist bei einem Hund wie ihm - kinderlieb, mutig und sehr wachsam - wohl auch nicht anders zu erwarten. Am wohlsten fühlt er sich halt, wenn die ganze Familie zusammen ist oder wir mit ihm auf Wochenendbesuch zu Verwandten fahren. Denn je mehr Leute und Kinder da sind, auf die er aufpassen kann, desto besser.